Roadtrip of a lifetime

so der Untertitel dieses Beitrages. Warum? Weil es ganz einfach ein einmaliges Erlebnis ist. 

Nach San Francisco ging es in einem Rutsch, über die Interstate. Macht auch spaß, keine Frage. Aber die Küste entlang, das klingt doch noch viel besser und ist wohl auf der Bucket List der meisten Kalifornien Reisenden. Auch auf meiner war die California 1 schon lange, aber auf drei voran gegangenen Reisen nach Kalifornien ging die Planung dann doch Immer in andere Richtungen. Buchstäblich. 

Los geht die Fahrt.

Frühstück und Kaffe gab es in Sandwich form bei Safeways. Und dann erst noch mal in die Stadt auf zur Lombardstreet. (Die Bilder gibt es schon einen Beitrag früher) Und dann ging es auch schon los. Der Kompass im Auto zeigte Süden an und nach einem weiteren kurzen Stop am Baker Beach ging es weiter. Baker Beach war leider eher ein Reinfall, aufgrund des starken Nebels war lediglich das Fundament eines Pfeilers der der Golden Gate Bridge zu sehen. Naja, beim nächsten mal. 

Auf dem Weg Richtung Santa Cruz ergaben sich immer wieder tolle Foto Motive und der erste größer Stop war das Pigeon Point Lighthouse

Was leider so gar nicht auf meiner Seite war, war das Wetter. In San Francisco war es bereits sehr neblig und und bewölkt und dieses Wetter zog sich bis Santa Cruz. Da kam dann allerdings die Sonne raus. Allerdings war da sehr viel Verkehr. Man könnte es auch Stau nennen. Das war von kurz vor bis hinter Santa Cruz und kostete leider sehr viel Zeit. Und zwar soviel Zeit dass die geplante Ankunftszeit in Big Sur nun nach Sonnenuntergang lag. 

Anhalter in Santa Cruz

Big Sur im Dunklen?

Das wollte ich eigentlich nicht. Und so entschloss ich mich den 17 Mile Drive in Carmel auszulassen. Nach Santa Cruz war zwar der Stau wieder weg, aber auch die Sonne, also 17 Mile Drive auch aufs nächste mal verschoben. 

California 1

Kurz nach Big Sur wurde es dann aber auch langsam dunkel und durch den Pfeiffer State Park ging es komplett im Dunklen. Das nächste mal dann im Sommer wenn es nicht so früh dunkel wird. Und mit zwei Übernachtungen. Von SF nach San Luis Obispo ist einfach zu weit für einen Tag. Zumindest im Winter. Im Sommer wäre es wohl noch hell gewesen bei Ankunft um 20 Uhr. 

Übernachtung in Arroyo Grande/ Pismo Beach

Abends ging es dann noch mal schnell zu Walmart. Und dann zu In-n-Out auf einen Double Double. Dann noch ein Bisschen Bilder sichten und vorbearbeiten im Hotelzimmer und dann schlafen. 

Nach einer angenehmen Nacht ging es morgens nach dem Frühstück wieder auf die Straße. Die Sonne schien und als erstes Etappenziel stand Solvang auf dem Program. 

Dänemark in Kalifornien

Schon verrückt. Da ist Dänemark von Frankfurt aus gar nicht sooo weit, und trotzdem besichtigt man Solvang in Kalifornien. Und es ist wirklich sehr dänisch. Und das mit Sonne. Und Palmen. Und viel Weingütern. Also schon anders als das Dänemark nördlich von uns. 

Es war interessant. Spannend zu sehen aber irgendwie zu europäisch. Klar, Europa habe ich zuhause, aber auf einem Roadtrip in Amerika möchte man es dann natürlich auch amerikanisch. 

Die nächste Etappe

Geht nach Santa Barbara. Klar, jetzt könnte man sagen dass das immer noch sehr Europäisch ist. Durch die ganzen spanischen Einflüsse in der Architektur. die In Santa Barbara sehr präsent waren bzw. sind. Aber das Gesamtbild ist eben stimmiger mit Meer, Palmen und Blauem Himmel. Eben kalifornisch. 

Santa Barbara war nett. Mehr aber nicht. Klar eine nette kleine Stadt am Meer, aber irgendwie fehlte mir was. Und ich kann nicht mal genau sagen was. Denn eigentlich gibt es hier alles, einen schönen langen Strand, viele Restaurants, auch sehr moderne Kulinarik, Geschäfte usw. Vielleicht war es aber genau das was der Stadt ein wenig die Spannung nimmt. Zumindest für mein empfinden. 

Nach einem kurzen Stop für Wasser in einem CVS in Montecito ging es nun auf die vorletzte Etappe. Nach Oxnard. Warum Oxnard? Zum Abendessen. Im Sonnenuntergang ging es nun die Küste entlang. Bei Dunkelheit kam ich beim Outback Steakhouse an und freute mich auf ein verdientes Abendessen nach vielen Eindrücken. 

Nach dem Essen ging es nun noch weiter nach LA, Redondo Beach um genau zu sein, hier lag das Hotel für die kommende Nacht. Kaum unterwegs und in Thousand Oaks meldete sich nun die Kartenapp und sagte, „hey, bieg hier ab, nach Malibu, ist ca 20 Minuten kürzer“. So bog ich ab. Auf die Route 23 und dann weiter auf die Encinal Canyon Road bis zur Küste. Und dann durch Malibu und Santa Monica in den stockigen Verkehr auf der 405 nach Redondo Beach. Leider alles im Dunklen denn gerade die Strecke von Thousand Oaks nach Malibu ist sehr schön und macht unheimlich viel Spaß zu fahren. 

Fazit California 1

Eine wunderschöne Strecke mit Atemberaubender Landschaft. Auch mit dem schlechteren Wetter war es traumhaft es war wundervoll die klare und kühle Meerluft zu atmen. Denn sind wir ehrlich, Genaus solche Momente machen doch Urlaub aus. Ein weiterer Vorteil des weniger guten Wetters war dass nicht so viel Betrieb war und der der Verkehr abgesehen von Santa Cruz nur sehr wenig vertreten war. 

IFürs nächste mal werde ich aber definitiv mehr Zeit einplanen. Und natürlich den 17 Mile drive fahren. Und sind wir ehrlich, eine Übernachtung mitten in den Wäldern voller Mammutbäumen im Pfeiffer State Park klingt doch gut. 

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