Wieder in LA, also was anstellen?

Übernachtet habe ich schon in Redondo Beach, und eigentlich wollte ich den Tag auch hier verbringen und gegen Nachmittag dann nach San Diego aufbrechen. Doch kurz vorm Frühstück viel mir das Science Center und das Space Shuttle Endeavour ein das dort ausgestellt ist. 2012 wollte ich da schon mal hin was dann aber doch nicht klappte. Also heute nachholen. 

Also noch vor dem Frühstück den Eintritt gebucht, der übrigens mit 3 Dollar ausgesprochen günstig ist. Generell ist der Eintritt für das California Science Center kostenfrei, es fällt lediglich die Parkgebühr an. Die kostenfreie Ausstellungsfläche kann sich schon sehr sehen lassen und man kann dann verschiedene Ausstellungen dazu buchen. 

Nach dem großartigen French Toast Frühstück im Hotel ging es dann auf nach Downtown LA, die 405,105 und 110 waren so leer wie nie. Das Thermometer zeigte 91 Grad Fahrenheit an. Ebenso war es der klarste Tag den ich je in LA erlebt habe und es gab einen herrlichen Blick auf die San Gabriel Mountains. 

Nach dem Parken wird man am Science Center erst mal von einer Lockheed Blackbird begrüßt. 

Im Museum angekommen

Bin ich direkt zum Pavillon in dem die Endeavour untergbracht ist. Vorher kommt jedoch noch eine kleine Ausstellung rund um das Space Shuttle und auch den Transport der Raumfahrt nach Los Angeles und vor allem vom Flughafen durch die Stadt zum Science Center. Auch für den großen Orangen Tank gab es eine Bilderstrecke des Beindruckenden Transports. 

Hallo Endeavour

Nach der Ausstellung geht es kurz in Freie, Zwischen Palmen und Bananen Bäumen geht es aber direkt wieder rein, in den Samuel Oschin Pavilion in dem die Endeavour ausgestellt ist. Zumindest vorübergehend. Doch dazu später mehr. 

Insgesamt war es sehr spannend so nah an einem Space Shuttle zu stehen. Und darunter. vor 9 Jahren flog es noch munter durchs Weltall.  Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass das ganze so faszinierend ist.  

Neben dem Pavillon ist der große Externe Tank zwischen geparkt. Und mit groß meine ich groß. Das erkennt man auf den Fotos gar nicht und selbst mit der Raumfähre zusammen merkt man die Größe nicht so, denn die ist ja auch schon riesig. 

Und zum Abschluss des Space Shuttles noch ein Blick in die Zukunft. Neben dem Externen Tank kommen noch zwei Booster Raketen in den Bestand des Science Centers. Beziehungsweise sind sie das schon, werden aber gerade restauriert und nicht vor Ort in Los Angeles. 

In ein paar Jahren sollen dann Shuttle, Tank und die Booster Raketen wieder zusammen gesetzt werden und wie an der Startrampe aufgestellt werden. Das ganze soll dann wohl rundherum begehbar werden so das man tolle Perspektiven erwarten kann. 

Aber das Science Center hat noch mehr zu bieten

Deswegen habe ich noch die „Ecosystems“ Ausstellung besucht. Die besteht aus den Bereichen Forest Zone, Extreme Zone, Island Zone, Desert Zone, River Zone, Rot Room, World Zone und der LA Zone. 

Die meisten Fotos entstanden in der Forest Zone, in der man sich dem Kelp Forest, also den Seetangwäldern in den Ozeanen gewidmet hat. Und auch wenn die anderen Zonen ebenfalls sehr interessant waren, so sind die Fotos im und im den Kelpforest so wie ein wenig in der Desert Zone entstanden. Los geht es mit dem Kelp Forest. 

Begrüßt wurde man durch einen kalifornischen Spiny Lobster (Hat keine Scheren) in einem Aquarium. 

In einem anderen Aquarium gab es nur Schwarzlicht. Und Quallen. 

Und dann kam der Kelpforest. Ein großes Aquarium, mit Seetang verschieden Fischen und Haien, einem kleinen Tunnel, eben ein richtiges Ecosystem wie man es auch vor der kalifornischen Küste zuhauf findet. 

Von oben sah das ganze relativ unscheinbar aus…

Nach dem Tauchgang ging es dann in die Wüste. Dort gab es unter anderem einen Springflutsimulator. 

Was ich sehr gut gelungen fand war das man auch das Klima in dem Raum entsprechend gestaltet hat. So war es in dem Wüstenraum recht heiß. Und auch schwül was dem Springflut Simulator zugesprochen werden darf. 

Ebenfalls sehr erwähenswert ist der Rot Room. Einem Raum in dem es um Verrottung geht und auch darum, dass auch der Tod neues Leben beherbergt und ein eigenes Ecosystem ist. 

Fazit LA Science Center

Das Science Center ist auch ohne die Endeavour sehr sehenswert. Klar das Parken ist nicht ganz günstig, kommt aber dem Center zu gute. Das sollte man nicht vergessen. Denn immerhin ist der Eintritt zu einem Großteil der Ausstellungen frei. Und die anderen Ausstellungen nicht sehr teuer. Man sollte daher auch unbedingt über eine Spende nachdenken wenn man dort ist. 

Ein Sonnenuntergang in Redondo Beach

Jetzt war es mittlerweile Nachmittag. Eigentlich wollte ich ja nach San Diego. Aber das Wetter war zu gut um das jetzt noch ungenutzt zu sein. Und eigentlich wollte ich den Tag ja ohnehin in der South Bay verbringen. Also dann jetzt noch, ist noch etwas Zeit zum Sonnenuntergang. Also wieder Nach Redondo Beach, den Sonnenuntergang genießen und dann über die Interstate nach San Diego. Essen kann man dann unterwegs irgendwo, bei Panda Express. Orange Chicken oder Beijing Beef gehen auch immer. 

Parken war in Redondo Beach direkt am Boardwalk möglich. Klar, kostenfrei natürlich nicht aber wirklich teuer war es auch nicht, vor allem nicht wenn man bedenkt dass man direkt am Meer parkt. 

Manchmal kommt es anders als man denkt

Die Sonne war nun weg. Das Licht auch. Dann kann man auch wieder zum Auto und nach San Diego fahren. Auf gehts Richtung 405 in Richtung Süden. Vorher noch kurz Tanken. Bis Torrance kam ich noch. Dann war Stau. Und im Stau passierte es. Ein griff zur Wasserflasche. Blick kurz nach unten auf die Mittelkonsole und rums. Im Stop and Go verkehr ist es mir also gelungen jemandem draufzurollen. Passiert war nicht viel Blechschaden, ein paar Glasscherben. Aber der Schock saß tief. Und man war mit dem Mietwagen in einer Situation in der man eigentlich nicht sein wollte. 

Der Unfallgegner war froh dass ich volle Versicherung hatte. Und ich war froh dass ich das Paket ohne Selbstbeteiligung gebucht habe. Zur Sicherheit habe ich die Polizei gerufen. An dieser Stelle ein Dank an das Torrance PD. Ein Officer war schnell zur vor Ort, war beruhigt dass es nur Blechschaden ist, man redete noch kurz über das Wetter und wünschte sich dann einen schönen Abend. 

Und auch wenn nichts groß passiert war, der Schock der Situation war dennoch da und das wirkte sich ein wenig auf die Laune aus. Auch ein bisschen die Ungewissheit wie Alamo reagiert wenn ich da gleich auftauche um den Schaden zu melden. 

Also, Navi von San Diego auf die nächste Alamo Station umprogrammiert, die am Flughafen, und los ging es. Dort angekommen wurde ich direkt zur Rückgabe geschickt. Da wurde erst mal alles aufgenommen und notiert und ich wurde nach drinnen geschickt und sollte mich beim Manager melden. Das tat ich, der nahm noch mal alles auf, auch die Daten des Unfallgegners und dann druckte er mir einen neuen Mietvertrag aus und sagte mir dass ich mir ein neues Auto aussuchen könne und wünschte mir noch eine gute verbleibende Reise. 

Ein Ford Escape an den ich mich ja schon sehr gewöhnt habe stand nicht in der Choiceline. Dafür ein GMC Acadia in Weiß. So ging es nun mit weiteren 2 Stunden Verspätung nach San Diego. Auch wenn ich zwischenzeitlich überlegt habe die Nacht noch in LA zu bleiben um den Schock zu verarbeiten. Aber das Hotel für San Diego war eh gebucht und bezahlt, und doppelt zahlen wollte ich dann auch nicht. Außerdem hätte ich sonst den Nebel verpasst der in San Diego bei meiner Ankunft herrschte. 

Aber keine Sorge, das Wetter in San Diego war Südkalifornisch gut, wie es sich gehört. Nur der eine Abend war so neblig. 

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