Die ersten Tage in LA, spotten und ein bisschen Fotografie in der Stadt.

LA, was man so macht um sich zu aklimatisieren

Angekommen in der Stadt der Engel. Aber was macht man. Klar, am ersten ist man einfach zu kaputt, darüber habe ich ja bereits in meinem Artikel über die Anreise berichtet. Aber danach? Wenn man sich ausgeschlafen hat. Der Vorteil am Jetlag ist natürlich, man hat richtig viel Zeit da einen die innere Uhr recht früh aus dem Bett jagt. Also erst mal schön frühstücken. 

Genau das habe ich getan. Nach einem schönen Frühstück am Buffet ging es zum Auto und mit diesem nach Santa Monica. Ich hatte einfach Sehnsucht Meer und salziger Luft. Denn traurigerweise habe ich es seit fast 5 Jahren nicht mehr ans Meer geschafft. Es war also überfällig. 

Santa Monica - Ein Traum am Meer

Santa Monica ist einfach wunderschön. Klar, natürlich auch touristisch, aber da gibt es auch viel schlimmere Orte. Venice ein paar Meter weiter beispielsweise ist in meinen Augen nur abseits der Strandpromenade sehenswert und die Promenade an sich kann man meiden. Besonders am Wochenende. Santa Monica ein neben dem berühmten Pier aber auch ein wunderschöne Promenade und die Third Street Promenade zum shoppen. Oder bummeln. Wie man möchte. 

Wo läßt man sein Auto?

Ich persönlich bevorzuge den Parkplatz direkt am Strand, neben dem Pier. Parkhäuser und andere (kostenpflichtige) Parkplätze finden man überall in der Stadt an zentralen Orten. Am Pier musste man 15 Dollar zahlen. Flatrate. Die Parkhäuser kosten in dem dreh das gleiche, außer man ist nur sehr kurz da. Dann lohnt sich das natürlich schon in ein Parkhaus zu fahren. Aber wenn man einige Stunden in Santa Monica bleiben will, dann ist es eigentlich egal wo man parkt. 

Escape
Mein bisher treuer Mietwagen

Ich bevorzuge da wie gesagt den Parkplatz am Strand, von da kann man dann auch super auf den Pier. 

Santa Monica Pier
Einfahrt auf den Pier
Santa Monica Pier
Santa Monica Pier
Santa Monica Pier

Vom Pier aus ging es dann wieder am Strand vorbei zur Ocean Avenue, die etwas erhöht parallel zum Strand entlang führt und einige auch sehr gute Restaurants zu bieten hat. 

Santa Monica Pier
Ocean avenue

Und was kann Santa Monica sonst noch so?

Santa Monica hat noch die third street Promenade. Eine Outdoor Mall und Ess-Meile. Von der Atmosphäre her wirklich schön und wirklich sehr viel angenehmer als die ganzen Indoor Malls die es so gut. Alleine schon der besseren Luft wegen. Aber auch weil man hier in Südkalifornien ist und alles was drinnen ist bei dem tollen Wetter eigentlich doof ist. Und einkaufen oder bummeln wenn man was von den vielen Palmen hat die überall rumstehen ist doch auch noch mal was wert. 

Third Street Promenade

Zum Nachmittag bin ich dann doch zum Flughafen, ich bin ja eigentlich für ein Planespottertreffen hier. Das hatte zwar offiziell noch nicht begonnen, aber es waren bereits einige da, so dass ich beschloss am Nachmittag zu ihnen zu stoßen so dass man ein wenig Flugzeug fotografieren kann. Außerdem musste ich unbedingt noch mal zu einem CVS oder so, den ausgerechnet den Sonnenschutz habe ich zuhause vergessen.Irgendwie vergesse ich den immer weswegen ich zuhause bereits eine große Sammlung Sonnenmilch von überall her habe. 

Was bisher sonst noch so geschah...

Gar nicht mal so viel, den einer großer Teil spielte sich ja nun am Flughafen ab. Dennoch, wenn man schon mal hier ist, so sind wir am Freitag Abend mit ein paar anderen zum Elysian Park gefahren. Dieser nette Park auf einem Hügel direkt hinter dem Dodger Stadium hat nämlich den sogenannten Angels Point. Ein Aussichtspunkt der einem einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Downtown Los Angeles ermöglicht. 

Angels Point LA

Überwältigender Ausblick macht Hunger

Nach unserer kleinen Fotosession ging es dann noch zum Essen. Wenn man ohnehin mitten in der Stadt unterwegs ist, dann kann man da auch essen. LA ist ja auch für sein mexikanisches essen bekannt. Da liegt ja nahe das man auch zum Mexikaner geht. Aber nicht in irgendeinen Tacostand an der Straße sondern in das älteste Mexikanische Restaurant der Stadt. Das El Coyote Café. Das EL Coyote ist nicht nur das älteste mexikanische Restaurant, es soll auch eines der besten der Stadt sein. Signierte Bilder mit Widmungen von  Berühmtheiten hängen an der Wand und selbst an der Decke. Klar, seit 1931 gibt es das Restaurant schon. Da sammeln sich schon ein paar Bilder an. 

Auch Geschichte wurde hier bereits geschrieben...

… also, nicht direkt hier, aber das Restaurant ist teil einer traurigen Geschichte die 1969 in LA stattgefunden hat. Die Manson Family. Im El Coyote hat Sharon Tate zu Abend gegessen bevor sie von der Manson Family ermordet wurde. Das Restaurant vermarktet das auch ein wenig. So ist die Sitzecke an der Sharon Tate  damals gesessen hat nun als „Tate Booth“ zu reservieren. Im kürzlich erschienen Tarantino Film „Once upon a time in Hollywood“ wird eben auch die Sharon Tate Szene behandelt und es wurde sogar am original Schauplatz im Restaurant gedreht. 

Und nun?

Das Spottertreffen ist nun größtenteils vorbei. Nachdem heute ausschließlich Flugzeuge auf dem Programm standen gibt es morgen wieder spannendere Dinge. Wahrscheinlich geht es noch mal nach Santa Monica. Und zum Sonnenuntergang ist das Griffith Observatorium geplant. Und mal schauen was es dann sonst noch zu erleben gibt. Ich werde berichten.  

Den vorerst letzten Teil aus Los Angeles kann man hier lesen. 

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