Dieser Bericht ist in der Zeit vom 20.04. bis 26.04.2012 entstanden und wurde als Livebericht auf Flugzeugspotter.de veröffentlicht. 

Nordamerikas Norden - Ein Kanada Bericht

Tag 1 – Anreise 

Hallo, 
ein erster Zwischenbericht aus dem warmen Toronto. 
Die Anreise verlief ohne weitere Zwischenfälle. Der Flug mit Air Canada war sehr angenehm und ich hatte sogar mal richtig Glück. 
Eingecheckt hatte ich bereits online, nur der Boarding Pass fehlte noch, am AC Schalter war ich der erste konnte sofort mein Gepäck aufgeben und zur Sicherheitskontrolle. 
Da kam ich ebenfalls direkt an die Reihe, wurde quasi nur durchgewinkt, auch auf eine Sprengstoffkontrolle wurde diesmal verzichtet. So kam es, dass ich nach einer guten Minute 
die Sicherheitskontrolle passiert hatte, wohl gemerkt, vom anstellen bis beenden. Das ist meine persönliche Bestzeit. 
Der Flug war ausgebucht und es flogen einige Familien mit, die aber keine zusammenliegenden Sitzplätze bekamen. So wurde von der Crew
nach dem vollendeten Boarding alles getan, um die Familien zusammen zu bekommen. So wurde auch ich gebeten meinen Sitzplatz zu räumen.
Der Alternativ Sitzplatz war in der Notausgangsreihe, normaler kosten die bei AC richtig Geld, und bei 1,5 m Beinfreihat lassen sich 8 Stunden Flug bequem bewältigen.
Ansonsten verlief der Flug recht unspektakulär, lediglich die letzte Stunde war es etwas holprig, ansonsten lag die 777 wie ein Brett in der Luft. 

Für die Menschen maßen, die in Toronto zur Immigration strömten, ging es ebenfalls recht schnell, denke nicht, dass ich länger als 15 Minuten warten musste, obwohl vor uns bereits zwei Triple 7 von Air Canada gelandet sind. In New York dauert die Hälfte der Menschen doppelt so lange. 

Dann Gepäck abholen und zum Alamo Schalter, ich hatte einen Midsize PKW bestellt, habe aber direkt ein Upgrade auf Fullsize bekommen, jetzt nenne ich einen Chevy Impala FlexFuel mein Eigen. 

So kann es eigentlich weitergehen. Ab morgen gibt es dann auch Bilder, heute durfte sich die Kamera noch ausruhen. 

Wetter anders, alte Flugzeuge und naß aus allen Richtungen.

nachdem ich ja bei der Anreise so ein Glück hatte verließ mich das Glück heute ein wenig. 
Von der Wärme die hiergestern herrschte ist nichts übriggeblieben, die Temperaturen lagen unter 10 Grad, es war bewölkt und hatte geregnet. Gegen Nachmittag sollte es aufklaren, also entschloss ich mich an die Niagarafälle zu fahren und einen Zwischenstopp in Hamilton am Airport einzulegen. 
In Hamilton steht so allerhand rum, allerdings flog nichts, zumindest nicht in meiner Anwesenheit. 
Diese zwei Schätzchen standen recht fotogen. 

 

Das Canadian Warplane Heritage Museum

Am Flughafen von Hamilton befindet sich auch das „Canadian Warplane Heritage Museum“ ein kleines und feines Museum das ich sehr sehenswert fand. Auch als Bankettsaal kann das Museum gemietet werden, es wurde nämlich gerade für eine Hochzeit vorbereitet.

Die Niagarafälle, Wasser von oben, unten, links, rechts, von vorne und von hinten.

Danach ging es dann weiter nach Niagara Falls, mein Navi kannte wohl nur das auf der USA Seite und wollte mich dahin schicken. Naja, habe es dann abgeschaltet und wie früher anhand von Straßenschildern navigiert. 
Das Ganze geht übrigens ganz gut, sollte man öfter mal machen. 
Kurz vor Niagara Falls fing es dann an zu regnen, blöder Wetterbericht. Naja so kurz vorm Ziel wollte ich dann nicht umdrehen, also Augen zu und durch. 
Auto geparkt, wie überall da wo Touristen sind für sau viel Geld, 15 CAD wollte die Tante an der Einfahrtsschranke haben, und dann ab zu den Wasserfällen.
Das Wasser kam nun von Überall, Der Regen von oben, Auf dem Boden überall Pfützen und die Gischt der Wasserfälle sorgte für den Rest. 
Wem das noch nicht reichte der fuhr mit einem der „Maid of the Mist“ Boote.

Wer mich kennt, der weiß: Ohne Pano gibt es keinen Reisebericht. 

Bei Temperaturen von um die 5 Grad ging die Kälte ganz schnell durch Mark und Bein. Also war auch erst mal aufwärmen angesagt. Also ab in das Besucherzentrum. Bei Tim Hortons war eine unglaublich lange Schlange, aber für einen Becher Kaffee kann man auch mal Opfer bringen. Meine bisherige Erfahrung mit Tim Hortons Kaffee beschränkte sich auf eine Flughafenfiliale im USA Bereich von Toronto. Und die war nicht sehr gut. 

Der Kaffee im Besucherzentrum jedoch war eine ganz andere Liga und hat erstaunlich gut geschmeckt. Jedoch beschloss ich nochmal einen Tim Horton aufzusuchen wenn ich weniger durchgefroren bin. 

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn!