Point Reyes - Atemberaubende Küste im Nebel

Point Reyes ist der Ort mit dem zweithäufigsten Nebelaufkommen in den USA und zugleich der windigste Ort an der Pazifikküste. Die höchste gemessene Windgeschwindigkeit betrug 212 kmh. 

Ganz so windig war es aber zum Glück nicht und auch wenn die Temperatur nur gut 12 Grad betrug war es nicht wirklich kalt. Von einem ungemütlichen Ort kann ich also nicht sprechen. 

Aber der Reihe nach

los ging es nach dem Frühstück. Ab auf die Landstraßen Richtung Norden. Es war so eine klassische strecke bei der derWeg schon das Ziel ist und es unterwegs einfach immer wieder ganz viel zu entdecken gab. So zum Beispiel kurz hinter Lagunitas, als die Straße durch einen Wald voller Küsten Mammutbäume ging. Natürlich ist das Vorkommen dieser Bäume in dieser Ecke nicht selten, aber als Europäer sieht man diese Bäume nun mal nicht sehr oft. Die Luft in diesem Wald war ein Traum. 

Point Reyes
Auf dem Sir Francis Drake Blvd in Lagunitas
Point Reyes
In einem Wald voller Küstenmammutbäume

Dem Sir Francis Drake Boulevard weiter folgend ging es dann nach Inverness an der Tomales Bay. Nessie gibt es hier nicht. Und auch sonst ist Inverness eher übersichtlich. Trotzdem irgendwie schön und interessant. Außerdem gibt es hier ein Schiffswrack an der Tomales Bay das sehr fotogen ist. 

Wrack der Point Reyes
Wrack der Point Reyes an der Tomales Bay

Und schon ist man auf Point Reyes

Die Tomales Bay gibt es übrigens dank dem San Andreas Graben. Der geht hier nämlich auch entlang. Point Reyes liegt nämlich auf der pazifischen Platte und bewegt sich nach Norden, während sich die amerikanische Platte nach Süden bewegt. 

Als erstes Ziel auf Point Reyes habe ich mir den Leuchtturm ausgesucht. Doch leider waren bereits auf dem Weg dorthin Schilder zu sehen, dass der Leuchtturm gesperrt ist. Also bin ich erst mal soweit gefahren wie ich konnte. Das war in diesem Fall der Parkplatz des Leuchtturms, von wo aus man dann die Treppen runter zum Leuchtturm kann. Der Grund für die Sperrung wurde hier auch ersichtlich. Der Leuchtturm wurde renoviert. Eine Woche später soll er wieder öffnen. 

Von hier aus hast man aber auch einen traumhaften Blick auf den South Beach. Auch wenn die Fernsicht etwas zu wünschen übrig ließ. Danke Nebel. 

Ford Escape
Auf dem Parkplatz des Leuchtturms.
South Beach

Auf dem Kap wurden vor einiger Zeit Tule Wapitis angesiedelt die sich dort nun weiter vermehrt haben und einen beachtlichen Bestand erreicht haben. Man sieht die Tiere überall und muss besonders beim Autofahren aufpassen, dass man kein Wapiti anfährt. 

Wapiti
Tule Wapiti

Zu dem Video möchte ich noch sagen dass durch die verwendete Brennweite die Entfernung zum Wapiti viel näher aussieht als sie tatsächlich war. 

Point Reyes
Point Reyes
Point Reyes

Weiter zu Chimney Rock

Der ist auf auf der anderen Seite des Kaps und in meinen Augen noch sehenswerter als der Rest von Point Reyes. Hier befindet sich auch die ehemalige Life Saving Station der Küstenwache. Und noch mehr zerklüftete Landschaft. 

Und die Luft erst. So schöne saubere, nach Meer riechende Luft zu atmen machte das ganze noch zu einem viel schöneren Erlebnis. 

Point Reyes

Auch wenn das Wetter nicht wirklich das beste war machte das Wandern bis zum Chimney Rock richtig viel spaß. Vielleicht aber auch gerade deshalb, den Touristen waren nicht wirklich unterwegs. Und einheimische noch weniger. Und so alleine am Meer, das ist doch der Inbegriff des Seele baumeln lassen und Kopf frei bekommen. 

Point Reyes Life Saving Station
Point Reyes Life Saving Station
Point Reyes
Elephant Seals am Strand
Point Reyes
Auf dem Weg zum Chimney Rock
Point Reyes
Point Reyes

Dem Weg folgend hatte man immer mehr das Gefühl auf das Ende der Welt zu zulaufen. 

Point Reyes
Chimney Rock
Point Reyes

Die Klippen sind aber auch nicht ganz ungefährlich

Man kann es der Landschaft schon ansehen, hier rutscht auch mal die Erde. Eher selten in ganz großen Brocken, aber überall waren Stellen zu sehen an den es kleinere Erdrutsche gab. Alle inoffiziellen Wanderwege die dort in die Landschacht getrampelt wurden sind auch als solche gekennzeichnet und weisen auf die Gefährlichkeit hin. 

Point Reyes

So langsam machte ich mich auf den Rückweg und kam noch einmal an der Point Reyes Life Saving Station vorbei. Die ist heute übrigens ein Museum. 

Point Reyes

Statt zurückzufahren bin ich jetzt noch mal an den Elephant Seal Overlook. Die See-Elefanten tummeln sich an den Stränden der Drakes Bay. 

Point Reyes
Felsstrand an der Drake Bay
Point Reyes
Point Reyes
Point Reyes
Elephant Seals

San Francisco Teil 2

Da der Alcatraz Teil doch umfangreicher geworden ist als ursprünglich geplant habe ich mich dazu entschlossen San Francisco einen zweiten Teil zu widmen. Denn noch fehlen die klassischen Sehenswürdigkeiten wie Fishermens Wharf und Lombard Street. Und die Cable Cars. Eigentlich wollte ich noch zum Coit Tower, aber das habe ich leider nicht mehr geschafft und aufs nächste mal verschoben. 

Fishermens Wharf bei Sonnenuntergang...

… hier muss ich ganz klar sagen, ich war bereits an häßlicheren und weit umfotogeneren Orten. Die Lichtstimmung in Verbindung mit den Bars, Restaurants und Geschäften schaffte eine einzigartige Atmosphäre. 

Und natürlich darf die Lombard Street nicht fehlen.

bevor es auf die California 1 Richtung Süden ging legte ich noch einen weiteren Pflichtstopp in San Francisco ein. Die berühmte Lombard Street. Diese Serpentinen Straßen in mitten der Stadt ist mit seinen Gärten auch ein wahres Schmuckstück. Auf dem Weg dort hin ging es über die berühmten steilen Straßen der Stadt. 

Jetzt ist der Beitrag wieder sehr Bildgewaltig geworden. Ich hoffe die Bilder gefallen. Mit der Fahrt über die vernebelte California 1 geht es bald weiter. 

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn!