Der letzte Teil dieser Reise

Nun ist es also soweit, die Reise ist auch hier auf dem Blog zu Ende. Neben San Diego geht es wieder nach Los Angeles und Santa Monica wo es kurz vor dem Rückflug noch einen Abschied am Meer gibt. Um eben diese Wundervolle Reise gebührend zu beenden. 

Der zweite Tag in San Diego

Aufgrund der Veterans Day Parade wusste ich, dass downtown mehr oder weniger das reinste Chaos sein wird. Und, auch wenn es sicher interessant ist das ganze Treiben anzusehen, ich muss gestehen dass mir das einfach zu militärisch ist und daher nicht sonderlich gereizt hat. 

Also was stattdessen machen?

Balboa Park. Meine Idee war, dass dort trotz Feiertag nicht so viel los sein dürfte, da sich ja alle die Parade auf dem Harbor Drive ansehen werden. 

Weit gefehlt. Auch wenn dort sicher weniger los war als an anderen Feiertagen, es war auch dort ziemlich voll. Aber nicht so voll dass es schwierig war einen Parkplatz zu finden, und auch nicht so voll, dass man nicht mehr raten kann. 

Der Balboa Park kam bei meinem ersten Besuch in San Diego viel zu kurz. Das schlimme daran ist, ich weiß gar nicht warum. Ich war zwar da, habe auch ein paar Fotos gemacht, aber warum wir da nicht mehr Zeit verbracht haben ist mir heute ein Rätsel. 

Unconditional Surrender Statue, der zweite Versuch

Nach einem tollen Vormittag und frohen Nachmittag in diesem wundervollen Park bin ich dann doch wieder Richtung Downtown aufgebrochen. Laut den ganzen Infoseiten sollten die Absperrungen wieder aufgehoben sein und die Stadt normal befahrbar sein. 

Daher habe ich beschlossen der Unconditonal Surrender Statue eine zweite chance zu geben. Auch mit der Befürchtung, dass es rund um die Midway und die San Diego immer noch sehr voll sein wird. Zumal die USS San Diego auch zu besichtigen ist und auf dem Cruise Terminal eine Militärausstellung sowie eine Volksfest stattfindet. Und das bei freiem Eintritt. 

Parken war eigentlich kein großes Problem. Der Parkplatz der Midway war nicht überfüllt und das Auto war schnell abgestellt. 

Einmal um die USS Midway herum und man war auf der kleinen Landzunge. Und damit auch schon fast an der Unconditional Surrender Statue

Da die Statue nun abgeschlossen war, war ich. offen für neue Ziele und beschloss noch einmal zurück zu gehen und dem Volksfest auf dem Broadway Pier eine chance zu geben. 

Die doppelte Dosis US Navy

Am Eingang war erst mal eine Ausweiskontrolle. Meinem Pass wurde aber außer einem kurzen Blick kaum Beachtung geschenkt. Dann folgte eine Sicherheitskontrolle, die aber auch nicht so streng war wie die, die man vom Flughafen kennt. Durchgeführt wurde das alles von der US Navy sowie Military Police. Insgesamt war das schon ein komisches Gefühl, soviel Militär bin ich nicht gewöhnt, und vor allem nicht so nah. 

Eine Besichtigung der USS San Diego war aufgrund der Uhrzeit nicht mehr möglich, da das Schiff bereits für das Auslaufen am Abend vorbereitet wurde. 

Nachdem ich den Trubel hinter mir gelassen habe schaute ich welcher Trubel auf der anderen Straßenseite stattfand. Hier gab es ein Streetfood festival. Schade dass ich keinen Hunger hatte, da waren einige Sachen dabei, die echt lecker aussahen und rochen. 

Aufgrund des einsetzenden Sonnenuntergangs beschloss ich aufgrund der Lichtstimmung noch mal der Santa Fe Station einen Besuch abzustatten. 

Auf dem Rückweg zum Auto bot sich noch mal die Möglichkeit für ein Stimmungsvolles Abschiedsbild der San Diego und Midway im Sonnenuntergang. 

Das nächste Tagesziel war noch mal Coronado. Schließlich fehlten mir noch Skyline Bilder in der Dunkelheit. Also wieder auf zum Centennial Park. 

Der dritte Tag in San Diego

Der dritte Tag in San Diego war auch gleichzeitig der letzte. Und Vorletzte Tag der Reise insgesamt. 

Und was macht man an so einem Tag? Und vor allem was habe ich bisher noch gar nicht gemacht obwohl es ganz dick auf der Liste stand? Shoppen! 

Also ab ins Outlet

Und so ging es fast nach Mexico. Nämlich in die Las Americas Premium Outlet Mall. Direkt am Grenzzaun in San Ysidro. Und irgendwie hatte ich generell das Gefühl die Grenze überquert zu haben. Ganz ehrlich, selbst in Tijuana selber vor ein paar Jahren kam es mir weniger Mexikanisch vor. 

Das fing schon auf dem Parkplatz an, hier waren gefühlt Nummernschilder aus allen Mexikanischen Bundesstaaten vertreten. Generell, wenn auch unbegründet, war ich immer wieder froh wenn man mich auf Englisch verstand. Denn mein Schulspanisch ist mit dem Schulfranzösisch zusammen stark eingerostet. 

Das ganze führte aber auch dazu, dass man eben nicht nur shoppen war, sondern eben auch einen ganz neuen Eindruck gewonnen hat. Denn ganz ehrlich, in San Diego selber hat man gar nicht so das Gefühl in einer Grenzstadt zu sein. Dazu muss eben schon direkt an die Grenze. Zumindest meiner Erfahrung nach. 

Nach der ein oder anderen Kreditkarten Transaktion habe ich am Nachmittag erst mal meine Einkäufe im Hotelzimmer abgestellt und mir Gedanken zum weiteren Tagesverlauf gemacht. Die Wahl fiel ziemlich schnell auf La Jolla Cove. Denn Sonnenuntergänge am Meer wird es so schnell ja leider nicht mehr geben. Also noch mal schnell die Chance nutzen. 

La Jolla Cove

Leider zog es sich auf der fahrt nach La Jolla zu, so dass der Sonnenuntergang leider nicht ganz so wurde wie ich mir das vorgestellt habe. Dennoch muss ich sagen, es hat sich gelohnt. La Jolla ist wirklich ein süßes kleines Städtchen mit viel Charme. 

Nach einem Abendessen bei Chilis ging es dann schweren Herzens ins Hotel zurück. Denn leider ist nun die schöne Zeit vorbei. Am nächste Tag geht abends mein Flug zurück nach Hause. Und da ich den Tag noch vernünftig ausnutzen wollte begann ich schon mal zu packen, um am nächsten morgen ohne großes rumgeeiere Richtung Los Angeles aufbrechen zu können. 

Zurück nach Los Angeles

Am nächsten morgen ging im Hotel frühstücken. Es war ein kostenfreies Frühstück, daher alles andere als was besonderes. Aber es war okay um was gegessen zu haben. Für den Tag habe ich nämlich noch mal das El Coyote Cafe geplant. Nach dem Mittagessen dort sollte es dann noch mal Santa Monica gehen bevor man dann gegen 18 Uhr das Auto am Flughafen zurück geben sollte. 

Nach dem Frühstück packte ich die letzten Sachen zusammen und Auto beladen, Schlüssel abgegeben. Was fehlt? Richtig ein Coffee to go. Für die fahrt. Das ist das tolle in den USA, in den Hotels gibt es immer Kaffee. Auch wenn manche eher nach Spülwasser schmecken. 

Mal wieder auf die Interstate 5

Die gute alte I5, wieder mal. Gemütlich und mit dem Tempomat im Verkehr mitschwingend ging es Richtung Norden. Irgendwie schweren Herzens. Denn eigentlich war ich noch nicht soweit diese herrliche Reise zu beenden und wieder Richtung Alltag zurück zukehren. 

Am frühen Nachmittag wechselte ich auf die 405, dann die 110 und schließlich die I10 Richtung Westen und kam gegen 13 Uhr am El Coyote Cafe an. 

Und jetzt an den Strand... für den Abschied am Meer

Nach diesem außerordentlich guten Mittagessen war es nun Zeit Richtung Santa Monica aufzubrechen. 

Der Verkehr auf der I10 Westbound war LA typisch zähflüssig. So kennt man LA, so liebt man LA. Denn sind wir ehrlich, LA ohne Stau ist nur das halbe Vergnügen. Das gehört einfach dazu.  

In Santa Monica habe ich direkt auf dem großen Parkplatz am Pier das Auto abgestellt. 

Schuhe aus und ab ging es, Barfuß durch den Sand.

Während des Sonnenuntergangs war ich dann noch mal auf dem Pier. Ähnlich wie am Vortag war es durch eine aufziehende Bewölkung leider nicht der Sonnenuntergang schlechthin, aber es war dennoch schön. 

Mit dem guten gewissen die Reise nicht auf die schlechteste Art beendet zu haben ging es nun aber zum Auto und dann ab zum Flughafen. Noch einmal durch den zähen Verkehr durch Venice und Marina del Rey. 10 Meilen in gut einer Stunde. Ging eigentlich und hätte fieser sein können. 

Noch schnell tanken und dann das Auto abgeben was gewohnt schnell und effizient von Statten ging und im Handumdrehen saß man auch schon im Shuttle Bus zum Terminal. 

Das Einchecken ging ähnlich schnell und auch an der Sicherheitskontrolle ging es schnell. 

Ursprünglich war mal mein Plan mir jetzt noch im Food Court was bei Panda Express zu holen. Aber nach dem üppigen Mittagessen war noch mehr Essen jetzt das allerletzte was ich wollte, selbst das nach Hause fliegen war mir in dem Moment lieber. 

Die A380 war zum Glück nicht voll ausgebucht und so ergab es sich, dass ich zwei Sitzplätze mein eigen nennen konnte. Und dadurch war der Flug natürlich auch sehr angenehm und mir ist es tatsächlich mal wieder gelungen auf einem Nachtflug ein wenig zu schlafen. Wenn auch nicht so gut wie in einem Bett. 

Auf den Flügen von den USA zurück nach Europa kommt es mir immer so vor als ob die Zeit noch schneller vergeht als sonst. Und so kam es auch diesmal und noch bevor einem der lange Flug auf die nerven gehen konnte landeten wir in London. Da mir British Airways den ursprünglichen Anschlussflug gestrichen hat und mich auf den letzten Flug des Tages umgebucht hat hatte ich nun mehr Zeit als mir lieb war und entschloß mich den Fußweg von Terminal C zu A zu gehen. Dort angekommen ging es wieder durch die Sicherheitskontrolle und dann begann ich mit warten. Starbucks half ein wenig dabei. 

Gegen 22 Uhr Ortszeit kam ich nach einem unspektakulären aber voll ausgebuchtem und kurzen Flug in Frankfurt an. Nun war es also offiziell vorbei. Leider. Da sich Müdigkeit breit machte war ich nun aber froh fast zuhause zu sein und um das Jetlag weg zu schlafen. (War eher Semi Erfolgreich) 

Nun ist der Teil dich sehr viel länger und vor allem sehr viel Bilderreicher geworden als ich es mir ursprünglich gedacht habe. Danke an alle die bis hier aufmerksam dabei waren. 


Und danke auch an alle die diesen gesamten Reisebericht von Anfang bis Ende mit verfolgt haben und mich so auf der Reise begleitet haben. 


Die nächste Reise kommt bestimmt. Bis bald.

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