Die Anreise nach Los Angeles

Los Angeles, eine meiner Lieblingsstädte. Und ich war viel zu lange nicht mehr da. Ein Grund warum ich es jetzt kaum erwarten konnte endlich loszufahren fliegen. Also eigentlich beginnt so ein Urlaub ja schon immer vorher. Die ganzen Vorbereitungen, das Kofferpacken. All das ist für mich schon ein großer Teil des Gesamtpakets Urlaub.  Am Tag vor dem Abflug wurden dann noch die Koffer gepackt und spätestens ab dem Moment wenn die Bordkarten auf dem iPhone angezeigt werden weiß man, es geht nun los. 

Am Tag des Abflugs

Die Nacht war kurz. Nur knapp über drei Stunden Schlaf hatte ich. Ich war vor einer Reise schon lange nicht mehr so aufgedreht wie dieses mal. Obwohl ich bereits mehrfach in Kalifornien war. Aber trotzdem konnte ich es kaum erwarten. 

Der Wecker klingelte um 4. Und irgendwie war ich in diesem Moment gar nicht bereit schon aufzustehen. Aber es ist ja für einen guten Zweck. Also raus aus den Federn, fertig machen und los geht es. Mein Vater war so nett ebenfalls so früh aufzustehen mich abzuholen und zum Flughafen zu bringen. Und so ging es dann um 5:30 los. 

Am Flughafen

Das Terminal 2 in Frankfurt ist ja eigentlich ganz übersichtlich und so früh am morgen außerhalb der Ferienzeit war es überall noch überschaubar. Also rein, zum British Airways Schalter. Niemand da. Außer Mitarbeitern. Sehr schön, Koffer aufs Band und los ging es. Esta verifizieren. Pass checken und nun hatte ich auch die Papierbordkarten. Ganz oldschool. Dann eine Etage höher, durch die Passkontrolle ging es dank den Automaten auch ganz schnell und ohne Wartezeit. Das Gate D3 war auch nicht weit weg. Aber, und das stört mich im Terminal 2 in Frankfurt wirklich sehr, es gibt keine zentrale Sicherheitskontrolle. Alle Geschäfte, auch Duty Free, die Restaurants und Lounges, alles ist außerhalb des Sicherheitsbereichs. Mit anderen Worten man muss sich genau überlegen was man will. 

Denn hinter der Sicherheitskontrolle gibt es quasi nichts mehr. Einen Allround Laden der ein ein wenig Duty Free hat, ein paar Sandwiches, Spielzeug und auch etwas Kaffee. Aber auch die „Monopol Stellung“ Da bietet einem der Schengen Bereich mehr. 

Abflug - Es geht nun wirklich los

Boarding für Flug BA901 nach London Heathrow startete pünktlich. Ich habe mich dieses mal auch ganz bewusst gegen eine Umsteigeverbindung mit umsteigen in den USA entschieden. Ich hatte einfach keine Lust auf diesen Stress und das ständige warten auf auf die Uhr Schauen in der Immigration. Immigration am Zielort heißt auch entspannen. Wenn es 10 Minuten länger dauert dann ist das halt so. Und British Airways hatte im Frühling einige tolle Preise im Angebot so dass ich da mit den Flügen nach LA zuschlagen musste. Aber zurück zum boarding. Das war immer noch pünktlich. Der Airbus A321 stand auf einer Außenposition  zu der es natürlich mit dem Bus ging. Eine Jacke hatte ich nicht, schließlich ging es ja nach Kalifornien, da braucht man keine dicke Winterjacke. Frierend ging es dann vom Bus die gangway ins Flugzeug. Dort war es wärmer. Auch wegen der freundlichen englischen Begrüßung. Einer der gründe warum ich British Airways liebe. Die Britishness für die BA steht ist für mich einfach unschlagbar. 

Frühstück im Flugzeug
Auf dem Weg nach London

Die Position haben wir auch pünktlich verlassen und nun ging es außen rum zur Startbahn West. Ebenfalls pünktlicher Abflug und auf ging es nach London. 

Ein unspektakulärer Flug, hoch, service, runter. Lediglich der Anflug auf Heathrow gestaltete sich etwas holprig auf Grund des Windes. Und so war dann auch die Landung nicht ganz so sanft. Die 321 fiel förmlich auf die Landebahn und dann kam das „Heathrowbremsen“ Denn aufgrund des dichten Verkehrs in Heathrow fliegen die Maschinen sehr dicht hintereinander an. Dementsprechend muss man als landende Maschine schnell von der Piste und. Platz machen. 

In britischer Top Gear Manier ging es dann auf den ersten Highspeed Taxiway. Mit Highspeed. Es fühlte sich so an als würde man gleich erfahren wie gut ein Airbus um die Kurve driften kann. 

Ein bisschen Heathrow Airport zwischendurch

Auf dem Weg zum Gate entschuldigte sich der Kapitän noch für die Landung und gab als Erklärung ein ungünstiges Zusammenspiel von Wind und Thermiken an. Klingt plausibel, Entschuldigung akzeptiert und ich mag das ja eh und bin da unempfindlich. Ich hatte Spaß. 

Kaum ausgestiegen ging es zu den Weiterflügen. Nochmal Sicherheitskontrolle die Heathrow typisch schnell und effizient ging. Noch anderthalb Stunden bis zum Planmäßigen Boarding von Flug BA283. Also erst mal frühstücken und einen Kaffee trinken. 

G-BYGB steht bereit um mich nach Los Angeles zu fliegen

Weiter geht es nach Los Angeles.

Am Gate B37 angekommen standen bereits die ersten menschen in der Schlange um zu boarden. Dabei war noch Zeit. Es wurde nicht mal aufgerufen. British Airways Mitarbeiter liefen noch einmal herum, kontrollierten Pässen und stellten die obligatorischen Fragen ob man sein Gepäck alleine gepackt hat, ob jemand anderes Zugang hatte und so weiter. Das Boarding begann dann etwas verspätet. um 10:20. Um 10:50 hieß es „boarding completed“ und es ging los. Um kurz nach 11 kletterte die 747 in den Himmel über England und nahm Kurs Richtung Irland. 

 

Einen Fenster Platz hatte ich nicht. Und das aus gutem Grund. Wenn man alleine Unterwegs ist und dann am Fenster sitzt hat man mindestens eine Person neben einem sitzen. Eher aber zwei. Und laut Murphys Gesetz werden beide sofort schlafen. Bis die Maschine landet. Wenn man dann also mal aufstehen möchte und sich die Beine vertreten will, oder mal zur Toilette will, dann muss man entweder ständig wecken oder aber man kommt gar nicht raus. Das ist ein Risiko dass ich nicht eingehen möchte. 

Die Flugzeit wurde heute recht „kurz“ angegeben, mit knapp über 10 Stunden. Kurz nach dem Start gab es eine erste Getränke und eine kleine Tüte Brezeln. Danach kam der Lunchservice. Es gab zur Auswahl ein Tandoori Chicken oder Penne in einer cremigen Spinatsauce. Ich habe das Chicken gewählt und wurde nicht enttäuscht. Für Flugzeugessen in der Economy war das Essen sehr gut. Garniert mit einer Chili der sehr scharf war und den Kreislauf ordentlich in Schwung brachte. 

Zwischendurch gab es immer wieder mal Wasserrunden, ein Eis und dann letztendlich noch einmal ein warmes Abendessen. Hier stand eine Herzhaftes Gebäck mit Chicken oder Roten Pfeffer und Tomate zur Auswahl. Ich wählte letzteres und auch das war ein leckeres essen. Schmeckte in wenig nach Pizza was wohl der Tomate geschuldet war. Alles in einem war es aber ein recht ruhiger und auch angenehmer Flug. Obwohl die Maschine komplett voll war. 

Verschneite Welt in Montana an der Grenze zu Wyoming

Ankunft in Los Angeles

Nach der Landung und dem Aussteigen ging es dann erst mal zur Passkontrolle. Erst zum Automaten, aber dank des neuen Passes und des neuen Estas bekam ich natürlich erst mal ein X auf den Ausdruck und durfte in die lange Schlange für die Immigration Officers. Das dauerte gut anderthalb Stunden. Hatte aber den Vorteil dass man am Gepäckband meinen Koffer bereits vom Band genommen hatte und der dort auf mich wartete. 

Ich bin endlich da

So, endlich nun, es war 16:20 konnte ich zum Ausgang und damit zu den Mietwagen Bussen um mein Auto abzuholen. 

Mit dem Alamo Shuttle ging es dann zur Mietwagen Station. Dank Skip the Counter konnte ich direkt zum Auto und wählte einen Ford Escape. Übrigens das erste mal dass ich einen Mietwagen in Empfang genommen habe der auch tatsächlich Kalifornische Kennzeichen hat. Hatte in Los Angeles sonst immer andere Staaten, das „exotischste“ war New Hampshire (Was mich aber auch ein wenig neidisch machte, so eine Tour, einmal komplett durch die USA macht sicher viel Spaß). 

 

Bei der Ausfahrt noch schnell alle Formalitäten erledigt wie Kreditkarte und Führerschein zeigen und los ging es zum Hotel. Das ist nicht so weit weg vom Flughafen und nach 15 Minuten über den Sepulveda Blvd. in nördlicher Richtung war ich da. 

Ausblick vom Hotel

In diesem Hotel bleibe ich jetzt erst mal für zwei Nächte. Bevor es dann weiter geht. Aufgrund des Jetlag dass sich nun doch bemerkbar machte ging es dann nur zu Fuß in die Mall nebenan, ein wenig Bewegung, ein wenig frische Luft, das tat gut. Abendessen habe ich mir dann bei Panda express geholt und mit ins Hotel genommen. Um 21 Uhr Ortszeit war ich aber so erschöpft dass ich dann einfach schlafen musste. Deswegen bin ich nun seit halb 5 wach und habe diesen Blogpost verfasst. Jetzt geht es aber erst mal zum Frühstücken. 

Jetzt weiter lesen: Die ersten Tage in LA

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